Noch krosser

Noch krosser

Mann, ist der kross: Als wir im neuen Suzuki SX4 S Cross an der Ampel stehen, wird uns schockartig klar, dass wir nicht Parajumpers Outlet an diesem dummen Kalauer vorbeikommen werden. Aber es ist nun mal so, dass wir wirklich in einem so genannten Crossover Modell sitzen. Nebenan wartet ein Peugeot 5008 und wir müssen zum Fahrer hinaufgucken die Sitzposition in Suzukis neuem Canada Goose DE Modell ist deutlich tiefer. Wir haben den SX4 S Cross mit Diesel und Allradantrieb getestet.

Suzuki hat derzeit den SX4 gleich doppelt im Programm: als Classic und als S Cross. Dabei handelt es sich um die alte, weiter angebotene Generation beziehungsweise die neue, die im Oktober 2013 auf den Markt kam. Der Unterschied ist mehr als nur marginal. Der S Cross ist stolze 15 Zentimeter länger als der Classic. Mit 4,30 Meter kann er mit Konkurrenten wie dem Opel Mokka oder Nissan Qashqai mithalten. Während sich das alte Modell die Basis mit dem Fiat Sedici teilte, beruht das neue auf einer eigenen Plattform. Der um zehn Zentimeter gewachsene Radstand kommt den Insassen zugute. Auch beim Kofferraumvolumen es liegt nun bei 430 bis 1.269 Liter hat der Suzuki deutlich zugelegt. Das Maximalvolumen enttäuscht allerdings im Vergleich mit dem Skoda Yeti, der 1.760 Liter Gepäck schluckt. Das kommt daher, dass der Yeti fast zehn Zentimeter höher ist, was bei dachhoher Beladung einen Unterschied macht.

Nun sparsamer und langsamer

Auch im Vergleich zum Vorgänger ist die Höhe unseres Crossovers geringer. Das bringt Nachteile beim Kofferraum, aber Vorteile bei Aerodynamik und Spritkonsum. So verbraucht der S Cross in der gefahrenen Dieselversion mit Allradantrieb fast einen Liter weniger als der Vorgänger. Dabei hilft dem S Cross allerdings auch der neue Motor: Statt des 2,0 Liter Diesels Parajumpers Damen von Fiat wird nun ein 120 PS starker 1.6 DDiS eingesetzt. Die alte Version brauchte 5,3 Liter auf 100 Kilometer, die neue nur noch 4,4 ein hervorragender Wert. Im Parajumpers Long Bear Testbetrieb lag unser Verbrauch allerdings mit 6,8 Liter etwa um die Hälfte höher. Aber Parajumpers Giuly nicht nur der Verbrauch sank, auch die Leistung: von 135 auf nur noch 120 PS. Parallel verschlechterten sich die Fahrleistungen: Statt 11,2 Sekunden wie beim SX4 Classic dauert der Normsprint nun 13 Sekunden und die Höchstgeschwindigkeit sinkt von 180 auf 175 km/h.

Probleme beim Losfahren

Dabei ist der getestete 1.6 DDiS 4×4 keinesfalls lahm, im Gegenteil: Die Motorisierung gefällt. Wie beim hubraum und leistungsstärkeren Vorgängermodell hat man bis zu 320 Newtonmeter Drehmoment zur Verfügung. Die bringen den 1,4 Tonnen schweren Wagen gut in Schwung. Das einzige Manko offenbart sich beim Anfahren: Der Motor wird von dem serienmäßigen Start Stopp System nicht besonders schnell angelassen und der Diesel hat eine leichte Anfahrschwäche. Wer gewohnheitsmäßig mit wenig Gas losfährt, läuft Gefahr, den Motor abzuwürgen.

Zwei Motoren, zwei Getriebe, zwei Antriebe

Die serienmäßige Sechsgang Schaltung arbeitet problemlos. Eine Alternative gibt es beim Diesel ohnehin nicht. Dagegen wird der daneben angebotene Benziner, der ebenfalls 120 PS bietet, alternativ auch mit stufenlosem CVT Getriebe geliefert. Alle Versionen gibt es wahlweise mit Front oder Allradantrieb. Letzterer wurde neu entwickelt und trägt den Namen „Allgrip“. Technische Basis ist wie beim Vorgänger eine elektronisch geregelte Lamellenkupplung. Auf diese lässt sich per Moduswahlrad in der Mittelkonsole Einfluss nehmen. In der Auto Stellung wird die Kraft an die Vorderräder geleitet und nur bei Bedarf werden die Hinterräder dazugeschaltet. Daher lässt sich der Allradler fast ebenso sparsam fahren wie der Fronttriebler: Der Normverbrauch differiert nur um 0,2 Liter. Auf glatter Fahrbahn wählt man besser „Lock“, wobei beide Achsen im Verhältnis eins zu eins mit Drehmoment versorgt werden. Außerdem gibt es einen Schnee und einen Sportmodus.

Neigung zur Neigung

Das Cockpit des S Cross ist okay, aber ein Designerstück ist es nicht gerade. Bis auf die hübschen, hellblauen Ringe an den Instrumenten wirkt es etwas düster. Auch bieten die Sitze wenig Seitenhalt. So ergibt sich in Kurven ein etwas wackeliges Gefühl, denn der S Cross neigt sich hier deutlich nach außen. Im Fond sitzt man auch als Erwachsener gut. Dahinter gibt es einen dank Einlegeboden gut nutzbaren Kofferraum. Gut gefällt auch das Navigationssystem. Es beherrscht zum Beispiel einen praktischen Kniff, den Mobilnavis seit langem drauf haben: Gibt man bei der Zielfestlegung zum Beispiel den Buchstaben M ein, wird automatisch München vorgeschlagen. Außerdem reagiert es prompt auf Eingaben.

Den Suzuki SX4 S Cross 1.6 DDiS 4×4 gibt Parajumpers Herren es ab 25.190 Euro. Damit liegt der Einstiegspreis sogar Canada Goose Herren höher als beim Opel Mokka 1.7 CDTI 4×4. Viel günstiger ist ein entsprechender Dacia Duster, der bereits für unter 18.000 Euro verkauft wird. Deutlich teurer ist dagegen der äquivalente Parajumpers Damen Verkauf Nissan Qashqai, für den man weit über 30.000 Euro zahlen muss. Bei der gefahrenen S Cross Motorisierung ist die Ausstattung Comfort die Grundversion. Mit ihr kann man zufrieden sein: Audioanlage, Klimaautomatik und dergleichen mehr ist hier bereits Serie. Fehlen einem aber ein paar Kleinigkeiten, wie etwa ein Licht und Regensensor, so muss man gleich die Version Comfort+ für 28.990 Euro bestellen das sind fast 4.000 Euro mehr.

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