AMD Duron Spitfire

AMD Duron Spitfire

Infos, Bilder, Benchmarks zum AM Duron

AMD veröffentlichte im Juni 2000 zwei neue Modelle, welche den Grundstein für den guten Ruf als Hersteller für schnelle und günstige Prozessoren legten. Neben dem neuen Athlon Prozessor für den Sockel A schlüpfte erstmals der kleine Bruder aus dem Ei: der AMD Duron, eine abgespeckte Version des Athlon Prozessors, welcher vor allem preisbewusste Käufer ansprechen und Intels Pendant, dem Intel Celeron, Paroli bieten sollte. Somit verbreitete sich AMD nun neben den schnellen und teuren High End Prozessoren auch in dem Marktbereich der günstigen Mainstream CPUs und der Marktanteil von Intel schrumpfte weiter.

Genau wie der Intel Celeron musste auch der Duron Prozessor mit gewissen Einschränkungen im Vergleich zum Athlon kämpfen. Um die Kosten bei der Herstellung möglichst gering zu halten und den Duron Prozessor später in den Händlerregalen kostengünstig anbieten zu können, sparte man an diesem Prozessor bei bestimmten Features, so dass der Duron Prozessor in Sachen Leistungsfähigkeit einem gleichgetakteten Athlon nicht das Wasser reichen konnte. Doch das war ja auch nicht das Ziel der AMD Ingenieure. Vielmehr wollte man einen Prozessor anbieten, der zum einen ein zufrieden stellende Leistungspotential vorwies und zum anderen eine günstige Alternative zu den Athlon und Pentium III Prozessoren darstellte.

Im Nachhinein kann man getrost sagen, dass diese Marketingstrategie voll aufgegangen war, da die Duron Prozessoren immer sehr preisgünstig und vor allem für dieses Geld sehr schnell waren. Der eigentliche Hauptkonkurrent des Duron, der Intel Celeron, konnte sich gegen diesen Prozessor in keinster Weise behaupten und selbst die schnellen Pentium III Prozessoren mussten sich in einigen Disziplinen dem Duron Prozessor geschlagen geben. Des Weiteren war der Duron sehr übertaktungsfreudig und Moncler Jacke Damen Billig ließ teilweise bertaktungen bis über 50% zu. Einige schafften beispielsweise eine Duron CPU mit 600 Mhz auf 1000 Mhz zu übertakten und verliehen dem Duron den Namen als bertaktungskönig.

All diese Faktoren, der günstige Preis, die gute Leistung und die bertaktungsfreudigkeit, machten den Duron Prozessor bei den Endkäufern sehr beliebt. Beide Prozessoren sind zeitgleich veröffentlicht wurde und äußerlich unterscheiden sich beide nur sehr gering. Sowohl der Athlon „Thunderbird“ als auch der Duron sind für den Sockel A konzipiert worden und bestehen aus demselben Keramik Gehäuse. Lediglich die winzige Aufschrift auf der Prozessor DIE weist auf den jeweiligen Prozessortyp hin, verrät aber auch nichts über die unterschiedlichen Leistungsfähigkeiten und Features der beiden Prozessoren.

AMD Duron 650 Mhz mit Spitfire Kern

AMD Athlon „Thunderbird“ 1400 Mhz

Des Weiteren wurden der Duron und der Athlon „Thunderbird“ Prozessor mit einem Systembus von Canada Goose Womens Billig 200 Mhz betrieben. Der Systembus von 200 Mhz ergab sich deshalb, weil die neuen AMD Prozessoren nun gleich zwei Datenpakete pro Takt bearbeiten können, so dass der doppelte Front Side Bus von 100 Mhz nun einen effektiven Systembus von 200 Mhz ergibt (2100 Mhz = 200 Mhz). Dieser doppelte Systemtakt erhöhte den Datendurchsatz enorm beschleunigte den Duron bzw. den Athlon enorm und begründeten die bessere Leistungsfähigkeit zum Intel Celeron und Pentium III, die lediglich noch mit dem einfachen 100 bzw. 133 Mhz FSB betrieben wurden.

Auch in der Chiptechnologie unterschieden sich beide Prozessoren nicht. Sowohl der Duron als auch der Athlon „Thunderbird“ wurden in der zu der Zeit modernen 0,18m Technologie hergestellt, welches die hohen Taktraten von 600 bis 1300 Mhz (Duron) erst ermöglichte. Beide unterstützten auch die gängigen Multimedia Befehlserweiterungen wie MMX, MMX+, 3dNow! und 3dNow!+, mit deren Hilfe bestimmte Programmroutinen schneller verarbeitet werden konnten, sobald die Software diese Technologien unterstützte. Vor allem bei rechenintensiven Anwendungen wie Videobearbeitung, MP3 Dekodierung und DVD Kompression machten sich diese Befehlserweiterungen positiv bemerkbar.

Technische Daten eines AMD Duron 800 Mhz. Ausgelesen

mithilfe des Tools „WCPUID“.

So weit so gut, der Duron Prozessor scheint dem Athlon „Thunderbird“ sehr zu ähneln, doch es sollte doch auch Unterschiede geben, ansonsten hätte sich ja AMD mit der Veröffentlichung nur einer der beiden Prozessoren begnügen können. Und selbstverständlich gibt es diese Unterschiede auch: Zum einen hat AMD bei dem Duron Prozessor an dem L2 Cache gespart. Der L2 Cache ist ein extrem schneller, dafür aber auch sehr teurer Zwischenspeicher des Prozessors, der einen großen Einfluss auf die Performance eines Prozessors hat. Der Athlon „Thunderbird“ kann auf einen 256 KB großen L2 Cache zurückgreifen, welcher synchron zum Prozessortakt Canada Goose Herren arbeitet. Beim Duron hat man an dieser Stelle gespart und er muss mit einem nur 64 KB großen L2 Cache auskommen, was gerade einmal 1/4 des Zwischenspeichers eines Athlon „Thunderbirds“ ist. Selbst ein Intel Celeron kann da auf einen immerhin 128 KB großen L2 Cache zurückgreifen. Erwähnenswert ist beim Duron auch, dass der L1 Cache mit 128 BilligMoncler Weste KB doppelt so groß wie der L2 Cache ist, obwohl in der Vergangenheit und auch heute noch der L2 Cache immer größer als der L1 Cache war bzw. ist.

Außerdem ist Chiparchitektur beider Prozessoren unterschiedlich und beim Athlon „Thunderbird“ um einiges komplexer als beim Duron. Mit 25 Millionen Transistoren besaß der Duron Prozessor rund 12 Millionen Transistoren weniger als sein großer Bruder, woraus man schließen kann, dass beim Athlon „Thunderbird“ noch einige andere Berechnungseinheiten zum Einsatz und die CPU bei gleicher Taktfrequenz effektiver arbeitet.

Duron mit Spitfire und Morgan Kern

Die ersten Duron Prozessoren in den Taktraten von 600 bis 950 Mhz kamen noch mit dem Spitfire Kern aus der Produktion. Später wurde dieser Kern noch ein wenig modifiziert, so dass AMD im Mai 2001 den Duron mit dem neuen Morgan Kern präsentierte. Das erste Modell mit 900 Mhz sowie alle darauf folgenden Modelle bis 1300 Mhz unterschieden sich lediglich in Canada Goose Womens Billig dem einen Punkt, Canada Goose Sale dass die neuen Duron Prozessoren eine weitere Befehlserweiterung, die BilligMoncler Weste so genannte SSE Befehlserweiterung, unterstützen, welche von den Pentium III Prozessoren eingeführt wurde. Auch die Transistorenanzahl stieg leicht von 25 auf 25,18 Millionen Transistoren an.

AMD Duron 1200 Mhz mit Morgan Kern

Ansonsten gab es keine Erneuerungen. Der Herstellungsprozess blieb bei 0,18m und die Duron Prozessoren wurden weiterhin mit einem FSB von 100 Mhz (200 Mhz Systemtakt) betrieben.

Nachkömmling „Applebred“ nur in Asien und Lateinamerika erhältlich

Ende Sommer 2003, als bereits die ersten Athlon 64 Modelle lautstark angekündigt wurden und es schien, dass der Duron ausgesorgt hätte, brachte AMD eine überarbeitete Version des Duron heraus, der sich vor allem durch höhere Taktraten auszeichnete. So war der Duron Prozessor nun auch in den Taktraten 1400, 1600 und 1800 Mhz erhältlich, was nur durch einen neuen Prozessorkern möglich war, denn der Morgan Kern in der 0,18m Technologie war bei einer Taktrate von 1300 Mhz bereits Canada Goose Herren an seine Grenzen gestoßen. Eigens für diese neue Duron Modelle entwickelte AMD den „Applebred“ Kern, der nun in der moderneren 0,13m Technologie gefertigt wurde.

Neben den höheren Taktraten steigerte man auch den Systemtakt, mit denen sie neuen Duron Prozessoren getaktet wurden, der nun bei 266 Mhz liegt. Ansonsten blieb alles beim alten und der Duron „Applebred“ besitzt wie seine Vorgänger einen 128 KB großen L1 und 64 KB großen L2 Cache. Doch der Applebred Duron ist vorerst nur in Asien und Lateinamerika erhältlich, um dort die rückläufigen Verkaufszahlen wieder anzukurbeln.

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